Wird Ihre Rente noch zum Leben reichen oder können Sie im Alter gleich Hartz 4 beantragen?

Rentenreform über Rentenreform kürzt Ihnen unbemerkt Ihre zukünftige Rente weg.

„Stellen Sie sich mal vor, Sie haben 48 Jahre gearbeitet und bekommen nur 650 € Rente,

könnten Sie davon leben?

Lesen Sie hier über das Rentenproblem und machen Sie Sich lieber früher als später Gedanken um eine Lösung.

Ohne Altersvorsorge, wartet Altersarmut
Ohne Altersvorsorge, wartet Altersarmut

Der Ausspruch

„Die Rente ist sicher“

klingelt Ihnen vielleicht auch noch in den Ohren und stammt vom früheren Arbeitsminister Norbert Blüm.

So wie es aussieht, galt der Ausspruch nur für ihn, seine Politikerkollegen und für Beamte.

Da ist die Rente sicher – und sicher auch viel höher als bei allen Angestellten und Arbeitern.

Warum?

Bei Beamten berechnet sich die Rente nach dem letzten Brutto und davon gibt es ca. 70%. Obwohl Beamte und

Politiker nie in eine Rentenkasse einbezahlt haben, bekommen diese eine extrem hohe Rente.

„Diese Rente muss jetzt und in Zukunft von Steuergeldern erbracht werden, Rücklagen gibt es dafür keine.

Wir zahlen dafür also alle mit.“

Hier ein schöner Kommentar vom Kabarettisten Urban Priol:

Statistik: Gegenwartswert von Renten und Pensionen in Euro nach beruflicher Stellung im Jahr 2007 | Statista

Wie funktioniert das gesetzliche Rentensystem, in dem ja alle Arbeiter und Angestellten zwangsversichert sind?

Bei Arbeitern und Angestellten ist das System komplett anders, hier geht es nach sogenannten Entgeltpunkten, die im Laufe des Erwerbslebens angesammelt werden.

Jedes Jahr wird ein deutschlandweiter Durchschnittsverdienst aller Versicherten festgelegt. Wenn Sie diesen erreichen, haben Sie einen Entgeltpunkt, wenn Sie nur die Hälfte verdienen, dann wird Ihnen nur ein halber Entgeltpunkt, auf Ihrem Rentenkonto gutgeschrieben.

Und so wird nach einem Arbeitsleben von 35-50 Jahren, aus den angesammelten Entgeltpunkten die endgültige Rente berechnet.

Als Faustformel können Sie davon ausgehen, dass Ihre Rente ca. 40 % vom durchschnittlichen Netto sein wird.

Leider ist die gesetzliche Rentenversicherung auch ein Umlagesystem, das heißt, die arbeitende Bevölkerung zahlt jetzt ein, und dieses Geld geht direkt an die jetzigen Rentner raus.

Bis zur Rentenreform 1957 war die gesetzliche Rentenversicherung noch ein kapitalgedecktes System, 1957 wurde dies eben geändert auf ein umlagegedecktes System.

Rücklagen: Fehlanzeige. (Ok, erwischt, eine Mini Rücklage ist gesetzlich vorgeschrieben und diese beträgt ca. 0,2 bis 1,5 Monatsausgaben – das ist aber nicht wirklich viel, oder?)

Hier finden Sie eine Ausarbeitung der Uni Duisburg-Essen dazu:

Was passiert wenn die sogenannten Baby-Boomer, die geburtenstarke Jahrgänge (ca. Mitte der 1950 er Jahre bis Mitte 1960 er Jahre geborenen), in Rente gehen.

Hier ein interessanter Artikel auf Wikipedia, wer alles zu den Baby-Boomern gehört.

Früher hatte eine deutsche Familie so ca. 3 Kinder, im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts waren auch 10 Kinder keine Seltenheit.

Aktuell werden in Deutschland nur noch ca. 1,4 Kinder pro Familie geboren. Damit bilden wir mit Japan zusammen, das Schlusslicht in den Industrienationen. Soviel zur erfolgreichen Familienpolitik.

Das bedeutet: „In ein paar Jahren versorgen 1,4 Kinder einen Rentner.“

Und das hat bereits jetzt Auswirkungen.

Alle paar Jahre gibt es eine Rentenreform. Reform steht an sich für etwas Gutes. Nur in der Rentenkasse bedeutet das schon immer eine Verschlechterung.

Da werden Studienjahre und Schuljahre nicht mehr anerkannt. Rentenalter nach oben gesetzt, damit die Rentenkasse Kürzungen vornehmen kann, wenn jemand etwas früher in Rente gehen möchte.

(Aktuell 3,6 % Kürzung pro Jahr, wenn Sie also 5 Jahre früher in Rente gehen möchten, als das festgelegte Renteneintrittsalter (kann auch irgendwann bei 70 Jahren stehen), werden Ihnen 18%  weniger Rente ausgezahlt, und das lebenslang.)

Später müssen Sie auf Ihre Rente noch Steuern bezahlen und der Krankenversicherungsbeitrag muss von Ihnen selbst getragen werden.

Hier finden Sie einen interessanten Beitrag, der etwas näher auf die Rentenreformen seit 2000 eingeht:

„Denn eins ist sicher: Die nächste Rentenreform.

Erschüttert war ich tatsächlich bei diesem Film.

„Der Kollege der 1994 in Rente ging, bekam noch 1.417 € Rente im Monat, der Arbeitskollege, der 2003 in Rente ging, durfte sich noch über eine Rente von 915 € im Monat freuen und der aktuelle Rentner bekommt nur noch läppische 653 € Rente ausbezahlt, und das für ein gesamtes Erwerbsleben von 48 Arbeitsjahren.“

Hier noch eine Dokumentation über Rentner, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, aber trotzdem nicht von ihrer Rente leben können und auch im Alter weiterarbeiten müssen, um Leben zu können.

Wie sorgen Sie für später vor?

Schreiben Sie doch in den Kommentaren rein, was Sie genau machen, damit Sie von der Altersarmut verschont bleiben!

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Und hier noch ein spannender Film von Plusminus zur Altersarmut.