Warum ist Silber interessanter als Gold ?

Während der letzten 20 Jahre haben alle Fakten gegen Silber gesprochen, da die staatlichen Bestände vorallem in den USA erheblich waren. Aber im Moment spricht alles dafür, dass die Silberpreise erheblich ansteigen werden.

Der Silbermarkt hat sich extrem verändert, da seit ca. 17 Jahren mehr verbraucht als gefördert wird.

Heutzutage gibt es praktisch keine Silberbestände mehr, weil sie in den letzten Jahren dazu genutzt wurden um die Defizite auszugleichen. Ebenso ist auch der Silberbestand für Münzprägungen ziemlich ausverkauft.

Die industrielle Nachfrage nach Silber ist immer mehr am Steigen und durch vielen Silberanwendungen z. B. in der Elektronik und Elektroindustrie, in der Aufbereitung von Wasser und in der Medizin um nur einige zu erwähnen,entstehen neue und große Nachfragemengen

Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage kann bei weitem nicht mehr gedeckt werden.

Silber ist nur ein Abfallprodukt von Gold, Blei, Nickel und Kupfer und wird deshalb meist nicht alleine gefördert.

Dadurch kann aber auch an dieser Stelle das Angebot nicht erhöht werden. Das bedeutet auch, bei stark ansteigenden Silberpreisen kann das Angebot nicht erhöht werden.

Der Vorteil von Silber als Kapitalanlage ist, dass es ein Sachwert ist und vor allem unabhängig von der Währung und möglichem Währungsverfall.

Die Nachfrage nach Silber als Investment bedeutet daher einen zusätzlichen Anstieg der Preise. Bill Gates beispielsweise investierte schon vor ca. fünf Jahren in den Bereich Edelmetalle und sichert sich so mittlerweile einen Teil seines Vermögens. Deshalb wird heutzutage immer mehr empfohlen, Silber und Gold in seine Anlagestrategie einfließen zu lassen.

Steigt Silber auf 1000 Dollar die Unze? (Teil 1)

Eine Hintergrundanalyse des Silbermarktes

Gold, ein Metall von dem jeder redet und das jeder kennt.

Silber hingegen wird als weniger wert behandelt als Gold.

Aber Stopp!

Die Chancen das Silber in den nächsten Jahren immer mehr steigt, stehen sehr gut.

Viele sagen, dass sich ein Silberinvestment nicht lohnt, weil es ja keine Zinsen bringt und viel zu schwankend sei.

Dennoch ist es so, dass Notenbanken und die Silber verarbeitenden Industrie versuchen den Silberpreis weiterhin nach unten zu drücken.

Warum sollte dann Silber jetzt, gerade so gut sein?

Die industrielle Nachfrage stieg und steigt in den nächsten Jahren weiter erheblich an, da Silber außergewöhnliche Eigenschaften besitzt. Ebenso steigt die Nachfrage in den Schwellenländern und immer mehr Privatinvestoren nehmen Silber in ihr Portfolio auf.

Es ist ein inflationssicheres Wertaufbewahrungsmittel und Anlagegut, das noch erschwinglich ist und von der breiten Masse noch bezahlbar.

Silber wird auch oft als das „Gold des kleinen Mannes bezeichnet.“

In China wurde beispielsweise die Bevölkerung im Jahre 2012 im chinesischen Staatsfernsehen aufgefordert Silbermünzen zu kaufen. Bei uns im Fernsehen werden Sie höchstens dazu aufgefordert einen neuen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung abzuschließen.

Durch die weltweiten Ausweitungen der Geldmenge wird die Preissteigerung bei Edelmetallen begünstigt und ebenso sind die verfügbaren Silbervorkommen in einigen Jahrzehnten ausgebeutet.

Nachfolgend werden wir ihnen die Funktion von Silber heutzutage etwas erläutern.

Dann werden wir Ihnen aufzeigen, was für die Entwicklung von Silber ausschlaggebend sind.

Wir untersuchen die Silbernachfrage und das Silberangebot, sowie die darauß resultierende Preisspirale.

 

Welche Funktion hat Silber

Silber ist ein chemisches Element aus der Kupfergruppe.

Sein Symbol Ag, stammt von „argentum„.

Das Edelmetall und Industriemetall Silber wird schon seid ca. 7000 Jahren verarbeitet und etwa 600 v. Chr. machten die Griechen die ersten Silbermünzen.

Die USA hinterlegten 1792 hinter ihr Papiergeld als sogenannte Deckung Gold und Silber.

Bis 1965 gab es den Silberdollar. Dieser wurde dann abgeschafft, aber es ist nicht auszuschließen, dass dieser irgendwann wieder eingeführt wird.  Das könnte dann passieren, wenn das Weltfinanzsystem zusammenbricht.

Nur Silber könnte neben Gold dann nur noch als Währung in Frage kommen. Der Vorteil dieser Metalle ist, dass sie nicht beliebig vermehrbar sind und vor allem immer einen Gegenwert haben.

Silber ist heutzutage auch für die Herstellung von Schmuck und Silberwaren geeignet und gewinnt immer mehr an Bedeutung       (Ketten, Ringe, Uhren, Bestecke, usw.).

Durch seine vielfältigen physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften und Besonderheiten ist Silber ein gefragtes Metall in der Industrie.

Es wird für viele industrielle Anwendungen und darüber hinaus für Fotografien, Druckereien und Photovoltaikanlagen verwendet.

 

Wie hoch ist das Silberangebot

Die abbaubaren unterirdischen Ressourcen sind begrenzt.

Man könnte rein theoretisch ca. 570.000 Tonnen an Silber abbauen, aber ca. nur die Hälfte ist derzeit technologisch und ökonomisch wirtschaftlich rentabel abbaubar.

2007 lag die Produktion bei etwas mehr als 20.000 Tonnen.

Etwa die Hälfte der Minenproduktionen stammt dabei aus Amerika. Weitere Förderländer sind China, Australien, Polen und Rußland. Durch Recycling können knapp 6.000 Tonnen zurückgewonnen werden. die Nachfrage beträgt derzeit aber ca. 27.000 Tonnen.

Das Angebot kann künftig nur noch in begrenztem Maße durch den Verkauf von Silber durch Regierungen und Notenbanken erhöht werden, weil die Bestände größtenteils bereits verkauft sind.

Seit Beginn der 1990er Jahre mußten immer wieder die Lücken zwischen Angebot und Nachfrage durch Abbau von Lagerbeständen geschlossen werden. Es handelt sich bis jetzt um ca. 50.000 Tonnen, also etwa zweieinhalb Jahresproduktionen.

Die Bestände konnten damals die Nachfrage für mehr als ein Jahrzehnt decken, die heutigen Bestände reichen gerade einmal für knapp ein halbes Jahr.

 

Wie hoch ist die Nachfrage nach Silber

Die Nachfrage an Silber liegt heute bei mehr als 27.000 Tonnen.

Sie hat sich seid den 50iger Jahren mehr als verfünffacht. Die Hälfte der Nachfrage kommt aus der Industrie und der Rest liegt in Schmuck, Münzen und Silberbarren, sowie in der Fotografie.

Obwohl die Nachfrage seid Beginn der 90iger mehr als 50 Prozent zugelegt hat, dürfte die Nachfrage wesentlich weiter steigen. Dies liegt an den einzigartigen Eigenschaften von Silber.

Die Leitfähigkeit elektrisch, sowie thermisch, ist die höchste die ein Metall besitzt.

Außerdem ist es sehr weich, dehnbar, gut formbar und korrosionbeständig.

Und Silber wirkt sehr antibakteriell.

Silber wird derzeit sehr stark in der Elekrotechnik, Mikroelektronik, Optik, Medizin- und Dentaltechnik, Luft- und Raumfahrttechnik verwendet.

Zum Glück werden meist nur kleine Mengen benötigt, dadurch ist es kein hoher Kostenträger für die Indstrie.

Auch steigende Silberpreise würden hier nicht groß ins Gewicht fallen.

Allerdings gibt es Wachstumsbereiche, die in den nächsten Jahren zu sehr hohe Nachfragen führen werden, z. B. Photovoltaikanlagen, Wasseraufbereiter usw.

Nutzen Sie Ihre Chance und kaufen Sie soviel Silber wie Sie können.

Wer weiß: „Das könnte die Investmentchance Ihres Lebens werden.“

Weltweiter Börsencrash: Deutschland geht das Gold aus

Frankfurt/Tokio/Einbeck (pte/08.10.2008/11:30) –
Die Furcht vor einer weltweiten Rezession sowie die massiven Kurseinbrüche an den internationalen Börsen treibt die Anleger scharenweise zu Gold.
Wie die Financial Times Deutschland berichtet, nehmen Goldhändler in der Bundesrepublik angesichts des Ansturms inzwischen keine Bestellungen mehr entgegen. So brauchen Käufer derzeit vor allem Geduld, um den wertvollen Rohstoff zu ordern. „Die Anfrage übersteigt bei weitem unsere Kapazitäten“, wird der Leiter der Berliner Filiale eines Edelmetall-Händlers, Heiko Ganß, von der Berliner Zeitung zitiert.
Zu einer ganz ähnlichen Einschätzung gelangt auch Ariane Lang, Kundenberaterin und Goldspezialistin bei der Sparkasse Einbeck, im Gespräch mit pressetext: „Die Nachfrage nach Gold boomt derzeit ungebrochen.
Sowohl Münzen als auch Barren halten sich die Waage. Kunden investieren ab 50 bis 100 Euro, nach oben hin sind jedoch keine Grenzen gesetzt.“
Die Verknappung zeichnet sich aber nicht nur vereinzelt, sondern inzwischen bundesweit bei Banken und Goldlieferanten ab.
Vor allem Goldbarren scheinen bei den Anlegern derzeit hoch im Kurs zu stehen. So beträgt die Lieferzeit für Goldbarren gegenwärtig zwischen zwei Wochen und einem Monat.
Der Run auf das Edelmetall hat sogar dazu geführt, dass die Nachfrage rund zehnmal so hoch ist, wie zu normalen Zeiten. Dies macht sich vor allem bei den anziehenden Goldpreisen bemerkbar. „Zu Jahresbeginn lag der Goldpreis schon einmal recht hoch. Danach gab es einen kleinen Einbruch, der aufgrund der immensen Nachfrage inzwischen aber zu einem kontinuierlichen Preisanstieg geführt hat“, so Lang weiter.
Von der Entwicklung profitieren laut der Expertin vor allem die Förderländer Afrika und Australien. Der Nachfrageboom bestätigt sich mit einem Blick auf die Preise. So verteuerte sich die Feinunze Gold, die 31 Gramm ausmacht, zuletzt um drei Prozent auf 881,30 Dollar.
Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass dieser Preis vom letzten Hoch von mehr als 1.000 Dollar im März dieses Jahres entfernt ist.

Hintergrund für die Goldeuphorie ist das jüngste Szenario an den internationalen Börsen. Allein an der Tokioter Börse musste der schlimmste Absturz in der Geschichte registriert werden. Der Nikkei fiel heute, Mittwoch, zu Börsenschluss um neun Prozent. Damit erlebte die asiatische Börse ihren schlimmsten Tag seit dem „schwarzen Montag“ im Jahr 1987. Damals war der Nikkei-Index bis zum Ende des Handelstages um 14,9 Prozent gefallen.

Auch die Moskauer Börse bekam die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren und setzte den Aktienindex Micex bis kommenden Freitag vom Handel aus. In den ersten 35 Minuten fiel das Börsenbarometer um 14,35 Prozent in den Keller. Auch der Dax hat die Anfangsverluste ausgebaut und fiel um mehr als 4,5 Prozent.

Da die Anleger derzeit massenweise ihre Papiere abstoßen und in vermeintlich sichere Rohstoffe wie Gold investieren, werden Münzen und Barren bei deutschen Händlern zunehmend knapp. ,,