Die dt. Industrie startet Rohstoffoffensive – ein echter Witz?

Die Financial Times schrieb am 30.1.2012, das die Industrie jetzt eine Rohstoffoffensive startet.

Zitat: „Die dt. Industrie beginnt Ihre Aufholjagd im Wettbewerb um Rohstoffe.“

Dafür wird eine Allianz zur Rohstoffsicherung gegründet, die mehrere große Firmen enthält.                                                           Und jetzt kommt der Brüller, anschnallen und tief durchatmen.
Die Unternehmen wollen die nächsten 5-10 Jahre 1 Milliarde Euro investieren.

Das hört sich für unsere Ohren vielleicht viel an, immerhin sind das 1.000 Millionen Euro, das ist schon was, oder?                        Jetzt betrachten wir uns die Zahlen aber mal in einem anderen Verhältnis.

Alleine der Stahlproduzent Thyssen Krupp hat 2009/2010 — 42,6 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Die Chinesen haben ihre Auslandsinvestitionen außerhalb des Finanzsektors von 700 Mio US-$ im Jahre 2001 auf 40,5 Milliarden Dollar im Jahr 2008 erhöht.

Was sind dann 1 Mrd. € ? Richtig, das ist lächerlich, ein Witz sondersgleichen.

Die Absichten sind ja gut, man will sich seltene Erden, Wolfram und Kokskohle sichern. Nur ist es so, daß 97% der seltenen Erdenaus China kommen. China ist momentan der Hauptproduzent für diese Hochtechnologiemetalle und hat zusätzlich die Ausfuhr seltener Erden beschränkt.

Seltene Erden und seltene Metalle.
Seltene Erden und seltene Metalle.

Deutschland ist einer der größten Importeure für seltene Erden. 2009 haben wir lt. Financial Times 22.000 Tonnen, vor allem aus China bezogen. Jährlich werden ca. 150.000 Tonnen abgebaut. Sie sehen also das Dilemma. In jedem Handy, Laptop, PC usw. benötigen wir die seltenen Erden, die Chinesen entscheiden aber ob wir was bekommen und zu welchem Preise.

Hoffentlich sehen Sie mir es nach, wenn ich sage, daß diese Initiative 10 Jahre zu spät kommt und der Einsatz auch noch lächerlich gering ist. Die Chinesen müsste das sehr amüsieren.

Sie haben übrigens auch die Chance direkt in seltenen Metallen zu investieren. Wir haben eine Firma gefunden, die die wichtigsten Hochtechnologiemetalle in Schweizer Zollfreiläger einlagert. Und das spannende daran ist, der Kauf und Verkauf ist komplett Mehrwertsteuerfrei und wenn Sie die Metalle länger als ein Jahr behalten, sind alle Gewinne steuerfrei.

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Den Innovationen geht der Rohstoff aus

Den Innovationen geht der Rohstoff aus!

Ohne eine Prise Gallium funkelt keine blaue Leuchtdiode.

Ohne einen Hauch Platin reinigt kein Katalysator die giftigen Autoabgase.

Und ohne Indium kommen Flachbildschirme nicht aus.

Denn bei diesen und anderen Hightech-Produkten steht und fällt die Funktion mit der Verfügbarkeit der «Gewürzmetalle».

Über 50 teils seltene, metallische Elemente stecken in den modernen Technologien.

Allein im Handy kommen 20 bis 25 Gewürzmetalle zum Einsatz.

Im Computerchip ist die Zahl verwendeter Elemente von zwölf im Jahr 1980 auf heute mehr als 40 angewachsen.

«Diese starke Abhängigkeit moderner Schlüsseltechnologien von seltenen Metallen birgt Gefahren»,

sagt Armin Reller, Rohstoffexperte von der Universität Augsburg.

Gewürzmetalle sind wegen ihrer speziellen Eigenschaften unverzichtbare Ingredienzen modernster Technologien. «Gleichzeitig drohen sie rasch knapp und unerschwinglich zu werden»,

sagt Reller.

Das könne die Entwicklung innovativer Technologiebranchen limitieren.

Einen Vorgeschmack bekommen Firmen momentan zu spüren:

Die Preise für Platin, Palladium und andere Metalle stiegen auf Rekordniveau.

Zwar beherbergt die Erdkruste noch genug Ressourcen der meisten Sonder und Edelmetalle.

Nur sind viele auf dem Markt schlecht verfügbar und starken Preisschwankungen unterworfen.

Bedenklich ist die Lage mit Indium, das nicht nur in Bildschirmen und Displays zum Einsatz kommt, sondern auch in so genannten CIS-Solarzellen.

Bei Indium deckt die Jahresproduktion von rund 500 Tonnen den derzeitigen Bedarf von rund 900 Tonnen im Jahr nicht ab.

«Zudem sind die gut zugänglichen Ressourcen in rund zehn Jahren aufgebraucht»,

sagt Reller.

Demgegenüber steht die Ankündigung der Handy-Industrie, dieses Jahr eine Milliarde Geräte zu verkaufen.

Vergleichbar hohe Zahlen werden für LCD-Bildschirme genannt.

«Eine Hochrechnung zeigt, dass die Knappheit von Indium für die betroffenen Industrien ein ernstes Risiko darstellt», sagt Reller.

Das auch, da sich die Indiumproduktion nicht einfach steigern lässt.

Wie Iridium, Wismut, Tellur und andere Gewürzmetalle wird Indium gemeinsam mit einem Hauptmetall gefördert.

Im Fall von Indium ist das Zink.

«Selbst wenn sich der Indium-Preis nochmals verzehnfacht, würde kein Mensch mehr Zink abbauen, solange es keinen entsprechenden Absatzmarkt für Zink gibt», sagt Christian Hagelüken von der Recycling-Firma Umicore.

So kommt es zu einer fatalen Konkurrenz der Technologiezweige um Indium.

Hierbei dürfte die weniger zahlungskräftige Solarindustrie gegenüber der Handy- und TV-Branche das Nachsehen haben. «Verschiedene Studien kommen zum Schluss, dass die Verfügbarkeit von Metallen wie Gallium und Indium der Verbreitung von Solarzellen Grenzen setzen könnte», sagt Patrick Wäger von der Empa- Abteilung Technologie und Gesellschaft in St. Gallen.
Ein weiteres Problem ist die Monopolstellung, insbesondere von China, was die Versorgung mit Gewürzmetallen anbelangt.
Wie ernst die Lage für manche Technologien tatsächlich ist, wird von der Fachwelt unterschiedlich beurteilt.
«Manche vertreten die Ansicht, dass der Markt in der Regel frühzeitig Signale gibt, wenn ein Rohstoff knapp wird», sagt Hans-Peter Fahrni, Chef der Abteilung Abfall und Rohstoffe des Bundesamts für Umwelt.
Anders sieht das Reller: »Rein monetäre Kriterien laufen Gefahr, die Risiken der Ressourcenabhängigkeit nicht oder erst zu spät abzubilden.»
«Ressourcen-Optimisten» führen zudem an, dass bei Rohstoff-
Knappheit auch weniger lukrative Erzlager ausgebeutet werden oder, wie bei Indium der Fall, das Element sorgfältiger aus dem Erz extrahiert wird.
Reller weist jedoch darauf hin, dass die Ausbeutung weniger ergiebiger Lagerstätten für die Umwelt oft
katastrophal ist.

Einig ist sich die Fachwelt, was den Ausweg aus der Problematik betrifft:

«Zum einen sollten wir als kritisch eingestufte Elemente wo immer möglich durch unkritischere ersetzen», sagt Empa- Forscher Wäger.

»Andererseits müssten wir unbedingt die Kreisläufe besser schliessen, also die in Umlauf gebrachten Metalle konsequenter rezyklieren. »

Doch gerade hier liege einiges im Argen.

Technisch wäre es zwar kein Problem, die meisten Gewürzmetalle aus Produkten zu extrahieren.

«Nur landen viele Altmaterialien gar nicht erst in der Verwertung», sagt Hagelüken.

Das gilt für Lampen genauso wie für iPods, Computer und für vieles, was im Auto steckt, insbesondere für Katalysatoren. So kommen Recyclingfirmen nur an 30 bis 40 Prozent der ausgemusterten Katalysatoren heran — der Rest landet mitsamt den exportierten Altfahrzeugen irgendwo auf dem Planeten.

Quelle: Sonntagszeitung

Kommentar:

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