Steigen Sie aus der Matrix aus und schützen Sie jetzt Ihr Vermögen

Kennen Sie den Film „Matrix“?

In diesem Film sind die Menschen an eine hochkomplexe Computersimulation angeschlossen, die „Matrix“. Diese spielt den Menschen vor, dass sie ein normales Leben in einer der heutigen sehr ähnlichen Welt leben, die aber tatsächlich nur als virtuelle Realität im Computer existiert. Diese Illusion ist nötig, um die Menschen am Leben zu halten, da sie den Maschinen als Energielieferanten dienen. (Quelle Wikepedia)

Die Matrix
Die Matrix

So etwas ähnliches geschieht auch mit uns.
Oder wie ist es sonst zu erklären, dass jeder von Datenschutz spricht,
tatsächlich aber jede Ihrer e-mails mitgelesen werden oder Ihre Telefonate abgehört werden können.

Sei es von Geheimdiensten (siehe Berichterstattung über die NSA), oder von raffinierten Computer-Hackern.

Und so sind Sie auch seit frühester Kindheit darauf gepolt worden, dass
Banken Gutes mit Ihrem Geld anstellen, dass ein Bausparvertrag absolut sinnvoll
zum Haus bauenist und dass Sie eine Lebens-/Rentenversicherung als sichere Altersvorsorge
benötigen.

Ihnen wurde sozusagen Ihre geistige Festplatte vollgeladen mit vielen „angeblichen Wahrheiten,“ die wir uns jetzt etwas genauer anschauen.

Wie sieht das bei den Banken aus?

„Banken und die Bankmitarbeiter haben das Ziel, das zu verkaufen, was der Bank am meisten einbringt. Da wird wenig bis gar nicht an Ihr Wohl als Kunde gedacht, sondern nur an das Wohl der Bank.“

Wie sonst ist es zu erklären, dass kurz vor der Griechenland-Pleite noch viele Griechenland Anleihen an ahnungslose Kunden als sichere Anlage verkauft wurden. Kurz danach wurden die Kunden um ca. 90% Ihrer Gelder betrogen (Schuldenschnitt der Griechenland-Papiere).

Die Banken kaufen momentan das Geld von der EZB (Europäischen Zentralbank) für ca. 0-0,5% Zins ein, und wenn Sie Ihr Girokonto unerlaubt überziehen, dann zahlen Sie bis zu 19% Zins, hier sprechen wir von 3.700 % Gewinn für die Bank.

Das ist schon mehr als unanständig, finden Sie nicht?

Sie werden in der freien Wirtschaft kaum ein Unternehmen finden, das solche Gewinne
einfährt.

Wie funktioniert eine Lebensversicherung?

Stellen Sie sich mal vor, Sie geben jemanden jeden Monat 100-200 € Ihres hart
verdienten Geldes ab, wissen nicht was damit gemacht wird, wissen nicht wie viele Gebühren
davon abgezogen werden, Sie wissen nicht einmal was nach einer fest vereinbarten Laufzeit
herauskommt.

Mal ehrlich, würden Sie solch eine Kapitalanlage abschließen?

Wahrscheinlich nicht, oder?

Tatsächlich haben Sie mindestens einen Vertrag bei dem es genau so läuft. Das ist die gute alte Lebensversicherung.
Davon gibt es ca. 90 Millionen Stück in Deutschland.

Die größten Gesellschaften wie Ergo und Allianz gehen jetzt dazu über, Ihnen für Ihr Geld
gar keinen, oder nur noch einen Minizins zu bezahlen und erklären das noch als Innovation.

Hier noch ein interessantes Buch von Michael Grandt: „Vorsicht Lebensversicherung“

(Einfach aufs Buchcover klicken)

 

 

Bei Ihrer Bank haften Sie sowieso mit Ihrem Vermögen mit, wenn diese sich verzockt und in die Pleite rutschen sollte.

Die EZB würde am liebsten einen Negativzins einführen, das bedeutet:
„Sie legen bei Ihrer Bank Geld an und bekommen keinen Guthabenszins sondern es wird Ihnen jedes Jahr ein bestimmter Prozentsatz abgezogen.“

Am 5.6.2014 hat ja die EZB bereits einen Negativzins für die Geschäftsbanken beschlossen, das heißt, wenn eine Bank bei der EZB Geld anlegt gibt es keinen Guthabenszins mehr, sondern es wird ein Strafzins abgezogen. Ich bin mal gespannt wann die Banken das für ihre Kunden einführen.

Also mal ehrlich: „Wir leben schon in einer sehr verrückten Matrix?“

Leider erkennen die wenigsten die Verrücktheit dieser

„vermögensschädigenden Systeme.“

Seit der Euro-Einführung sind wir in neues Zeitalter der Verschuldungsorgien eingebogen. Durch den Euro werden Länder aneinandergekettet, die gar nicht zueinander passen.

„Einer für alle, alle für Einen.“

Dieser Ausspruch der ehrbaren Musketiere gilt jetzt auch für die ungleiche Euro-Region.

Das was gestern noch galt, ist heute überholt.

Wie können Sie jetzt Ihr Vermögen, Ihre Kapitalanlagen schützen und möglicherweise noch sinnvoll vermehren?

Dazu schauen wir uns mal den Unterschied zwischen Wert und Preis an.

Alles Produkte, die Sie einkaufen haben einen Preis, nur die Frage ist: „Sind diese Produkte auch etwas wert?“

Ein schönes Kleid, oder ein schöner Anzug hat einen Preis, ist aber wahrscheinlich, wenn er abgetragen ist, nicht mehr viel Wert.

„Was könnte also ein Wertspeicher sein, der Ihr Vermögen schützt und vermehrt?“

Im römischen Reich konnten Sie eine Toga mit einer Unze Gold kaufen.

1906 haben Sie mit einer Unze Gold einen ganzen Anzug, incl. Krawatte und Hemd bekommen.

Der Preis lag damals bei 20 US-$.

Wieviel Anzug bekommen Sie jetzt für 20 US-$, oder ca. 15 €?

2006, also hundert Jahre später, konnten Sie für die gleiche Unze Gold wieder einen kompletten Anzug bekommen.

Der Dollar-Preis lag damals bei 580 US-$.

Und jetzt 2014 könnten Sie sich sogar einen Anzug für 1.285 US-$ leisten, da genau eine Unze Gold dieser Betrag wert ist.

Sie sehen also mit Edelmetallen wie Gold und Silber konnten Sie über Generationen Ihre Kaufkraft erhalten und das Ergebnis Ihrer Arbeitskraft speichern.

Mit Papierwährungen, wie den US-$ und dem Euro wurden Sie arm über die jährlichen Preissteigerungen. Und es wird schlimmer werden.

Der Unterschied zwischen Wert und Preis.
Der Unterschied zwischen Wert und Preis.

 

In der letzten Inflationsphase, in den 70iger Jahren, war die Faustformel bei der Vermögensanlage:

1/3 in Immobilien

1/3 in Aktien/Wertpapieren und

1/3 in Edelmetallen.

Etwas weiter gefaßt hat das Jürgen Müller in seinem Buch: „Die Drei Speichen Regel.“

 

Wir befinden uns gerade wieder in solch einer Phase.

Die Probleme sind viel schlimmer als damals und im Bereich Edelmetalle liegen gerade einmal ca. 3,5% des weltweiten Vermögens. (Davon ca. 3,1% in Gold und 0,4% in Silber).

Noch dazu sind alle Gewinne steuerfrei, wenn Sie Ihre Edelmetalle länger als ein Jahr behalten.

Investieren Sie schnellsmöglichst in Gold und Silber eine Auswahl finden Sie hier:

www.apollo-edelmetalle.de

Vermögensaufteilung in Deutschland. Quelle: BVI, Deutsche Bundesbank
Vermögensaufteilung in Deutschland.
Quelle: BVI, Deutsche Bundesbank

 

Der Autor Horst Weber (geb. 1970) hat 22 Jahre Kapitalmarkerfahrung.

2000 gründete er die WinWin Finanzcoaching AG, deren Vorstand er bis heute ist.

Im Jahre 2004 und 2005 war er einer der besten Finanzberater Deutschlands.

Er ist ausgebildeter Finanzwirt (bbw) und Finanzfachwirt (IHK)

2011 gründete er den Edelmetallhandel Apollo Edelmetalle.

 

Als Geschenk finden Sie auf der Webseite:

www.zukunftmeistern.de

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Gold und Silber startet Aufholjagt aufgrund von neuen Inflationsängsten

Was schnell fällt, kann auch manchmal schnell wieder steigen.

Silber steigt heute über Nacht um +6 % und Gold um + 5%.

Genauso der Anstieg, wie auch davor der Einbruch im Gold-und Silbermarkt hat nur

mit einer Aussage des FED-Chef Bernanke zu tun.

Vor ein paar Wochen sagte dieser: „Er wird das Geldangebot verknappen und weniger Anleihen

aufkaufen.“ – ab nächstes Jahr.

Und heute am 11.07. kommt von der FED das Gegenteil: „Die Zügel in der Geldpolitik sollen

weiter locker gehalten werden.“

Ist das nicht etwas verrückt?

Vor zwei Wochen gab es keine Inflationsangst mehr, jetzt wird wieder von Inflationsangst gesprochen.

Mein eigener Inflationsgradmesser sagt mir folgendes:

„Letzte Woche in zwei Eisdielen in Hassfurt am Main, bei meiner Lieblingseisdiele stieg der Preis für eine Kugel Eis von 0,80 € auf 1 €. Das sind +25% Preissteigerung, also Inflation innerhalb von ca. 2 Jahren. Und da Eis für mich im Sommer Grundnahrungsmittel ist, zehrt es täglich an meinem Geldbeutel.

Und die zweite Eisdiele hat jetzt kleine Eiskugeln für 0,80 € und große Eiskugeln (sind auch klein) für 1 €. Wenn man es nicht genau dazu sagt, bekommt man immer die große (kleine) Kugel Eis“

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Noch ein zweites Beispiel:

„Letztes Jahr gab es 200 g Mandeln, die viel auch zum Backen gekauft wird, für ca. 0,99 €.

Ich knappere die so nachmittags als leichte, gesunde Zwischenkost, also für mich wie Eis ein

Grundnahrungsmittel.

Dann stieg der Preis auf 1,19 € und jetzt bekomme ich diese nicht mehr unter 1,59 €. Wir sprechen hier von einer Preissteigerung von über +60% in ca. 2 Jahren.“

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Fakt ist eins, die Inflation war die letzten Jahre immer vorhanden. Natürlich gab es auch Preiseinbrüche, beispielsweise in den Immobilienmärkten von Spanien, andererseits auch riesige Preissprünge in Deutschland, in begehrten Städten wie München, Berlin usw und im Umfeld der Ballungsräume.
Die Frage ist aber: „Für was geben Sie tagtäglich Ihr Geld aus?“

Heben Sie doch mal von Ihren Einkäufen jedes Jahr ein paar Einkaufszettel auf und vergleichen diese von Jahr zu Jahr. Heben Sie auch Tankbelege auf und die Belege für Ihren Brennstoff, sei es Heizöl oder Holz, dann bekommen Sie auch eine realistische Preissteigerungsrate, eben Ihre persönliche Inflationsrate.

Und nicht die politisch geschönte Inflationsrate von momentan +1,8%

Hier noch ein interessanter Artikel von Smart Investor:

http://www.smartinvestor.de/weekly/artikel/loecher-in-der-matrix-geld-garantiert-billig.html




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Wie geht es jetzt weiter bei Gold und Silber nach dem starken Preisrückgang?

Das werden sich sicherlich viele Anleger fragen, die erst vor ein paar Wochen oder Monaten in den Gold-und Silbermarkt eingestiegen sind.

Am Freitag den 12. April und am Montag den 15. April wurden die Gold-und Silberanleger stark geprüft. Gold ist so auf Euro-Basis um ca. 12% gefallen und Silber um ca. 16 %.

Seit dem 10. April spricht ja Goldman Sachs von einem fallendem Goldpreis, wegen nachlassender Inflationssorgen. Vermögensverwalter sprechen von einer Goldblase. Manche sprechen davon schon seit 7 Jahren.

Nach den Fakten zu urteilen, könnte der Gold-und Silberpreis bewußt nach unten gedrückt worden sein.

Es wird nicht einmal viel Geld dazu benötigt. Laut Handelsblatt genügen 750 Millionen Dollar und das ist für die amerikanischen Investmentbanken wie Goldman Sachs und Merryl Lynch ein lächerlich kleiner Betrag.

Auf dem Papier wechselten 1.140 Tonnen Gold den Besitzer, wie gesagt auf dem Papier. Nach Aussage verschiedener Edelmetallanbieter kamen auf einen Verkäufer, ca. 30 Käufer in der letzten Woche.

Mehrere Edelmetallhändler und Großhändler sind leergekauft. Bei Goldmünzen sind die Lieferzeiten mittlerweile 2-4 Wochen lang.

Bei Silbermünzen bekamen wir letzte Woche von unserem Großhändler keine Preise und auch keine Ware mehr. Die Mints sind restlos ausverkauft und die, die es nicht sind, wollen einfach nicht zu diesen Preisen verkaufen.

Die American Eagles von der US-Mint sind beispielsweise gar nicht mehr zu bekommen.

Verrückte Welt, oder?

Mehr Nachfrage bedeutet ja meist immer höhere Preise.

Die Nachfrage im physischen Bereich, also bei Silbermünzen, Goldmünzen, Silberbarren, Goldbarren, war riesig, nachdem einiges an Papiergold und Papiersilber verkauft wurde.

Das Handelsblatt schrieb dazu:

„Hat sich der Goldpreis 1974 und 1976 halbiert. Anleger, die damals

das Handtuch geworfen hatten, haben danach den besten Teil

der Hausse (Goldpreisanstiegs) verpasst. Denn anschließend ging

es mit dem Goldpreis bis Januar 1980 um 700 Prozent nach oben.

Auch jetzt könnte Gold also nur den Schwung holen für einen

Preisanstieg auf neue Rekordhöhen.“

Übrigens Silber ist damals  über 3.000 % gestiegen.

Mittlerweile ist ja weltweit eine viel kleinere Menge an Silber verfügbar

als in den 70er Jahren.

Hier finden Sie den ganzen Artikel:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/preisverfall-geheime-goldpolitik/8078608.html

Für diejenigen die erst kürzlich eingestiegen sind, ist es ein optimaler Zeitpunkt um nachzukaufen.

Für die, die  noch nicht investiert sind ein guter Zeitpunkt einzusteigen.



Sie müssen Sich einfach folgende Fragen stellen:

1. Hat sich die letzte Zeit etwas verbessert? Wurden Staatsschulden zurück gefahren? Geht es den anderen Ländern in Europa auf einmal wieder gut?

Klares Nein, es wird zwar schön geredet, vieles nicht eingehalten.

2. In Zypern wurden normale Sparer enteignet. Hier wurde auch einmal getestet wie weit man gehen kann. Das kann anderen Ländern in Europa und uns genauso blühen.

Das ist ein Riesengrund dafür, Ihr teuer erspartes Geld in die Anonymität zu schicken, eben in Gold-und Silbermünzen anzulegen.

3. Bekommen Sie auf einmal wieder Sparerzinsen von 5% aufwärts?

Nein, aktuell sind es um die 0-1%, und dazu sind diese Zinsen noch zu versteuern.

Mit Gold-und Silbermünzen sichern Sie Ihre Kaufkraft, sind ständig liquide (das waren die Zyprioten nicht) und alle Gewinne sind nach einem Jahr steuerfrei.

Sie müssen natürlich mit Preisschwankungen rechnen, nur 1 kg Silber ist auch in 10 Jahren noch 1 kg Silber. Was ist da mit dem Euro?

Wie sieht es da mit Ihren Papierwerten aus, die in Euro notiert sind, wie Lebensversicherungen, Bausparverträge usw?

Im Laufe der letzten Woche haben sich die Kurse täglich wieder etwas erholt. Möglicherweise wurde der Gold- und Silberpreis nach unten gedrückt, damit sich einige große Adressen, wie z. Bsp. Goldman Sachs einkaufen können.

Viele Privatanleger haben das glücklicherweise schon getan. Obwohl die Quote immer noch sehr gering ist.

Im Schnitt besitzen die Deutschen zu 3,5% Ihres Geldvermögens Gold und zu ca. 0,4% Silber. Also an sich noch nichts.

1982, bei den letzten Höchstpunkten von Gold und Silber, lag diese Quote bei ca. 20-25%.

Und einer der wenigen Kapitalmarktexperten, der rechtzeitig aus Aktien und in Gold und Silber eingestiegen ist, war Uwe Bergold.

Uwe Bergold sagte im Wirtschaftsblatt:

„Die Hausse bei Gold hat noch gar nicht begonnen“

Hier finden Sie  das Interview mit Uwe Bergold und dem Wirtschaftsblatt:

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/rohstoffe_waehrungen/goldpreis/1387973/Die-Hausse-bei-Gold-hat-noch-gar-nicht-begonnen

Hier noch eine spannende Einschätzung zum Jahre 2013 vom Silberjungen.



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Ölpreis: Fördermaximum bereits überschritten ? Peak Oil

Berlin (pte/21.05.2008/17:00) –

Die weltweite Ölförderung hat mit großer Wahrscheinlichkeit das Fördermaximum bereits überschritten, wird noch weiter zurückgehen und ist Hauptursache für den Rekordanstieg des Ölpreises.

Dies ist das Fazit der Energy Watch Group in ihrer aktuellen Marktuntersuchung, bei der Daten zur globalen Erdölförderung verglichen und ausgewertet wurden.

Das Netzwerk aus Wissenschaftlern und Parlamentariern kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Erdölvermeidungsstrategien Vorrang haben sollten, während die Senkung von Energiesteuern die Erdölverknappung nur weiter beschleunigen würde.

Auch sei die „Hoffnung auf das Platzen einer angeblichen Spekulationsblase“ vergeblich, sind sich die Experten sicher. In der Förderung von Biokraftstoffen sehen die Insider eine Notwendigkeit. Sowohl der Preis für leichtes US-Öl der Marke WTI als auch der Preis für die in Europa wichtigste Ölsorte Brent erreichten mit 130,5 Dollar je Fass einen neuen Rekordstand.

„Dass fallende Förderungen die Ölpreise anheizen, ist eine pauschale Aussage, die nur relativ Gültigkeit besitzt“

Vielmehr sollte auch berücksichtigt werden, dass die Altersablaufraten bestehender Ölfelder langsam ihrem Ende entgegen gehen. Deshalb sind Förderunternehmen mittlerweile dazu gezwungen, beispielsweise mit technisch aufwendigen Mitteln, geologisch anspruchsvoll und damit teuer neue Ölfelder zu erschließen“, sagt HSH-Nordbank-Analyst Andy Sommer im Gespräch mit pressetext.

Laut dem Experten seien es derzeit weniger die bestehenden Ölreserven der Welt, die die Preise nach oben treiben würden, als vielmehr die hohen Kosten für die Erschließung der neuen Regionen.

Aber auch die Kosten für Stahlbeton und andere zur Förderung nötiger Rohstoffe haben sich, wie auch die Steuer- und Abgabenlast in der Förderländern selbst, drastisch erhöht“, ergänzt Sommer.

Im Rahmen der Erhebung stellt die Energy Watch Group die düstere Prognose in Aussicht, dass die globale Ölförderung bis 2030 auf die Hälfte zurückgehen könnte.

Vor allem der zunehmend eigene Verbrauch in den wenigen verbleibenden Erdöl exportierenden Staaten würden die auf dem Weltmarkt verfügbaren Ölmengen noch schneller abnehmen lassen als die Förderung, so die Vorhersage.

Dieses Schreckensszenario sieht auch Josef Auer von der Deutschen Bank Research, da „mit Blick auf die Energieversorgung, zumindest was das Erdöl betrifft, die Zukunft schon hinter uns liegt“.

So seien die Prognosen über die Ölressourcen längst „kein Horrorgemälde pessimistischer Weltuntergangspropheten, sondern eine in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ernst zu nehmende Verknappungsperspektive“.

Aufgrund der Ressourcen fordern die Wissenschaftler vorrausschauendes politisches Handeln, wobei sich auch Unternehmen schon jetzt auf die bevorstehende Zeit vorbereiten sollten, um die Übergänge möglichst effektiv zu gestalten. “

Eine Senkung der Energiesteuern würde die Erdölverknappung nur noch beschleunigen, da dadurch nur der Verbrauch angeregt würde“, unterstreicht Ralph Kappler von der Energy Watch Group gegenüber pressetext.

Auch sei ein Nachholbedarf bei der Biokraftstoffpolitik der deutschen Bundespolitik gegeben. Mit Blick auf die Versorgungsabhängigkeit sollten alle Anstrengungen unternommen werden, Biokraftstoffe nach vorn zu bringen, meint hingegen Axel Graf Bülow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Freier Tankstellen.

Investitionen in Energieeinsparungen sollten somit erhöht und mehr in nachhaltig produzierte Biokraftstoffe gesteckt werden, ist sich Bülow sicher.

Aktuelle Schätzungen des Bundes der Energieverbraucher gehen von einem jährlichen Ölpreisanstieg zwischen 30 und 50 Prozent aus, damit sich die Nachfrage dem abnehmenden Angebot anpasst.

Vor dem Hintergrund der Rekordrally des Ölpreises scheinen sich Benzin, Diesel und Kerosin immer mehr zu Luxusgütern zu entwickeln.

Laut der Studie geraten nicht nur Unternehmen, sondern zunehmend auch die privaten Haushalte und Staatsbudgets der Importländer unter Zugzwang.

„Da Öl jedoch in Dollar gehandelt wird, schlägt der hohe Ölpreis hierzulande noch nicht so stark an den Tankstellen durch. Insofern hat Europa mit dem starken Euro noch ein Ass im Ärmel“, meint Kappler abschließend gegenüber pressetext.