Sind Diamanten eine sinnvolle Kapitalanlage?

Diamanten….  Sind das nicht wahre Wundersteine, die leuchten, scheinen und funkeln und jedes Frauenherz höher schlagen lassen.

Laut der Zeitschrift Euro, Ausgabe 12-2012,

„wurden 2010 weltweit 133 Millionen Karat Diamanten abgebaut.

Für ein Gramm Diamanten (entspricht fünf Karat) müssen 20 Tonnen Gestein bewegt werden.

Und nur 15 % der Diamanten haben Edelstein-Qualität. Die meisten enden als Industrie-Diamanten in Bohr-und Schneidewerkzeugen.

Fast zwei Drittel der weltweiten Förderung stammen aus nur elf Minen. Südafrika hat seinen Status als Diamantenförderer Nummer 1 an Russland verloren und belegt mittlerweile nur noch Rang sechs.

2010 war Botswana zweitgrößter Förderer, gefolgt von der Republik Kongo, sowie Kanada und Australien.“

Schenken Sie Ihrer Liebsten einen Diamantring, dann wird diese sicherlich aus dem Häuschen sein.

Diamanten als Kapitalanlage

Marilyn Monroe sang bereits 1953 in dem Hollywood-Film: „Blondinen bevorzugt“

Diamonds Are a Girl’s Best Friend

Hier geht es  nicht in erster Linie um eine Wertanlage, sondern sich an den schönen Dingen des Lebens zu erfreuen.

Taugen Diamanten als Geldanlage?

 Wenn Sie eine liquide Anlage suchen, die Sie täglich eintauschen können, dann muss das Urteil Nein heißen.

Wenn Sie eine Anlage suchen, bei der Sie selbst, den Preis täglich, an einer Börse einsehen können, dann auch Nein.

Es gibt zwar den „Diamond-Price-Index“. In ihn fließen die Preise Tausender Händler weltweit ein. Aber dieser ist kein börsennotierter Index und damit für Sie nicht einsehbar und nicht handelbar wie ein Aktienindex (z.Bsp. Dax, Dow Jones usw.)  an der Wertpapierbörse.

Und die meisten Diamantenfirmen (ca. 1.500) sitzen unter sich, auf ca. einen Quadratkilometer, im Diamantenmekka Antwerpen in Belgien.

„Wenn Sie und ich jetzt Diamanten-Händler wären und wir würden uns mit ein paar anderen an den Tisch setzen, was würde da für ein Preis herauskommen, wenn nicht der Markt den Preis bestimmt, sondern eine Gemeinschaft von Diamanten-Händlern?“

Das würde doch ein Preisindex sein, der möglichst jedes Jahr nach oben zeigt, mit möglichst wenig Schwankung, besonders nicht nach unten, oder? Und so ungefähr können Sie Sich diesen „Diamond-Price-Index“ vorstellen.

Wer einen Diamanten verkaufen will, bekommt nur das, was der Käufer zu zahlen bereit ist.

Da es bei Diamanten eben keine ständig, aktuelle Preisfeststellung gibt, wie beispielsweise beim Gold- und Silber-Fixing, wo Sie auf die Sekunde genau den aktuellen Preis einsehen können.

Wie ist es zu erklären, dass momentan viele Edelmetallhändler das Thema Diamanten aufgreifen und offensiv damit werben?

Viele argumentieren mit der Streuung.

Warum soll ich in etwas streuen, was ich nur schwer zu Geld machen kann?

In einem Webinar zum Thema – Diamanten als Kapitalanlage – hörte ich vor kurzem:

„Die hohe Dichte bei Diamanten reduziert Lichtgeschwindigkeiten um die Hälfte.“

„Lichtbruch sorgt für faszinierende Feuer“

„Diamanten sind das härteste Mineral der Erde.“

Alles richtig, nur mal ehrlich:

„Was soll ich mit dieser Information anfangen, wenn ich darüber nachdenke Diamanten zu kaufen?“

Ich tippe mal darauf, dass die Gewinnspanne viel höher ist, als bei Gold und Silber.

Wie werden Diamanten beurteilt und wie können Sie diese beurteilen?

Es gibt im Diamantenhandel die 4 berühmten Cs, mittlerweile sogar bis zu 6 Cs.

1.  Carat für das Gewicht.

1 Carat entspricht 0,2 g und kann je nach Qualität zwischen 8.500 – 22.000 € kosten. Da ist es nicht verwunderlich, dass Millionen in eine Hosen-Tasche passen würden. Bei einer Million Euro sind das gerade mal 9,1 g an Diamanten mit der höchsten Qualität.

2. Clarity für die Reinheit des Diamanten.

Am besten luprenrein (IF) oder mit winzigen Einschlüssen (VVS I oder VVS II).

Der Begriff „Luprenrein“ bedeutet nicht, dass der Diamant absolut rein ist, sondern rein unter Begutachtung mit der 10x vergrößernden Lupe.

Laut dem Diamant-Prüflabor in Idar-Oberstein, bedeutet lupenrein, wenn der Diamant bei Begutachtung durch einen geübten Experten mit der 10 x vergrößernden Lupe, frei von inneren Merkmalen ist.

Ganz schön kompliziert, oder? Wie wollen Sie das als Laie einschätzen?

3. Colour für Farbe.

Die beste Qualität hat der Diamant, wenn er völlig farblos ist

Bei einem absolut farblosen Diamanten durchströmt weißes Licht den Stein mühelos und tritt in den Regenbogenfarben wieder aus.

Die höchste Qualität hat hier River+, ein hochfeines Weiß+.

Dann gibt es Abstufungen nach unten:

River, Top-Wesselton+, Top-Wesselton und Wesselton, ist alles noch Weiß.

4. Cut, der Schliff

Das Diamant Prüflabor in Idar Oberstein schreibt hierzu:

„Cut (Schliff) beinhaltet die Bewertung der Proportionen, der Symmetrie und der Politur, darf aber nicht mit der äußeren Form verwechselt werden. Die Proportionen sind verantwortlich für die Brillianz und das Feuer des Diamanten, während in der Symmetrie die Anlage der Facetten sowie deren Größenverhältnisse untereinander bewertet werden.

Die Güte der Politur ist enorm wichtig, damit der Diamant seinen unvergleichlichen Glanz erhält.

Die Bewertung von Proportionen, Symmetrie und Politur wird unterteilt in die Grade „excellent, sehr gut, gut, mittel oder gering“.

Puh, auch wieder sehr kompliziert, oder? Können Sie oder ich so etwas einschätzen? Ich glaube nicht.

Nach einer einfachen Kapitalanlage hört sich das nicht mehr an, oder?

5. Certificate

Eine Expertise sollte folgende Daten beeinhalten:

Die Bestätigung, dass es sich um einen natürlichen Diamenten handelt. Referenznummer. Gewicht.

Schliffform und Maße. Reinheitsgrad. Farbe und Fluroreszenzgrad. Schliff, Proportionen, Symmetrie und Politur.

Bemerkungen und Identitätsmerkmale, wenn vorhanden. Diagramm. Ort und Datum der Ausstellung. Bezug zu IDC.

(Quelle: Diamant Prüflabor, Idar-Oberstein)

Die Goldschmiede-Zeitung schreibt in Ihrer Ausgabe vom Juli 2014 dazu:

„Die Endverbraucher sind mit der Bewertung eines Zertifikates zumeist überfordert. Zumal Zertifikat nicht gleich Zertifikat ist. Je nach Institut können sich die Bewertungen um bis zu zwei Graduierungen unterscheiden.

Und es gibt natürlich Risiken, dass der Kunde keineswegs bekommt, was ihm versprochen wird.

Wie soll ein Kunde, der von der Ware nichts versteht, dies überprüfen?“

6. Conflict (Dieses 6. C kam heute von einer befreundeten Goldschmiedemeisterin)

Sie können auf „Bluffsteine“ hereinfallen. Wenn der Schliff nicht passt, dann ist es kein Brilliant mehr.

Oder auf billig Steine aus Russland, sogenannter Moissanit = Diamantenimitate.

„Eine beachtliche Anzahl von Pfandleihern, Auktionshäusern, Händlern und Juwelieren hat bereits bittere Erfahrungen machen müssen, die Moissanit-Diamentenimitate wurden für Summen von einigen tausend Mark angekauft. Dabei ist der Moissanit bereits mit der Lupe zu erkennen. Augrund der hohen Doppelbrechung ist eine Verdoppelung der Facettenkanten zu sehen, gelegentlich sind nadelige Einschlüsse zu beobachten.“

(Quelle: DMF International, Verband des deutschen Mineralienfachhandels)

Wow, auch wieder nicht so einfach einzuschätzen, oder?

Mal zum Vergleich.

Wieviel Cs brauchen Sie bei einer Goldmünze, beispielsweise beim Krügerrand, Maple Leaf und/oder Australian Känguru?

Genau, keines. Unglaublich, oder? So einfach kann Geld anlegen sein!

Das gleiche gilt für Silbermünzen.

Sie müssen nur darauf achten, dass Sie bei einem Edelmetallhändler einkaufen, wo die Lieferwege klar nachvollziehbar sind. Denn aktuell sind, laut dem Münzhandelsverband, hervorragende Fälschungen vom Gold-Krügerrand und vom Gold-Maple Leaf aus China aufgetaucht und im Umlauf.

Unser Unternehmen, Apollo Edelmetalle, garantiert Ihnen die Echtheit aller Goldmünzen und aller Silbermünzen, da wir nur von Großhändlern einkaufen, die direkt bei den Münzprägestätten wie der US Mint, der Royal Canadian Mint, der Perth Mint, der Münze Österreich usw. einkaufen.

Wenn Sie einen Diamanten erwerben, müssen Sie beim Kauf aktuell 19% Mwst bezahlen.

Gold kaufen Sie ohne Mwst. Und Silber meist nur differenzbesteuert                                      

(hier führt der Händler 19% Steuer auf dem Gewinn des Silberkaufes ab).

Diamanten könnten durchaus etwas für Sie sein, wenn Sie auf diese funkelnden Steine stehen.

Sie müssen aber einen längerfristigen Anlagehorizont ins Auge fassen (5 Jahre und mehr) und dann bleibt immer noch die Frage der Verkaufbarkeit. Einen öffentlichen Markt, gibt es dafür nicht.

Ich persönlich fände den Diamantenkauf erst interessant, wenn ich über 10 Millionen € Vermögen verfügen würde. Dann würde ich auch mal eine Million in Diamanten investieren.

Davor hätte ich aber erst sehr viel Gold, Silber, Rolex-Uhren, und evtl. hochwertigen Wein oder Whiskey eingekauft.

Als Schmuck für Ihre Frau sind natürlich Diamanten weiterhin unschlagbar.

Ein Diamant am Finger, kann etwas schönes sein.
Ein Diamant am Finger, kann etwas sehr schönes sein. Und er lässt viele Frauenherzen höher schlagen.

Einen interessanten Film zum Thema Diamanten finden Sie hier und etwas weiter unten.

http://www.focus.de/finanzen/videos/einkaufstipps-so-kaufen-sie-den-rich

tigen-diamanten_id_3660905.html

Und wenn Sie gerne Ihr Geld mit Gold und Silber verdienen würden, dann lesen Sie hier weiter:

Jetzt Edelmetallhändler werden.

Wenn Sie trotzdem in Diamanten investieren möchten, dann besorgen Sie Sich soviel Informationen wie möglich.

Als Einstieg gibt es dieses interessante Buch:

Diamanten und Farbedelsteine von Michael Brückner. Wenn Sie nähere Infos möchten, einfach aufs Buchcover klicken.



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Was ist Geld? Und wie verhält sich das mit dem Zins?

Bestimmt haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt:

„Was ist Geld? Und warum hab ich so wenig davon?“

Wie kamen wir eigentlich zu „Geld“?

Zuallererst lassen Sie uns feststellten: Geld vereinfacht heute unser aller Leben, da es als Tauschmittel anerkannt ist.

Wenn Sie früher Schuhmachermeister waren, dann sind Sie mit Ihren Schuhen zum Bäcker gegangen und haben diese gegen Brot eingetauscht. Der Bäcker ist dann damit zum Metzger gegangen und hat dort sein Fleisch bekommen. Wenn aber der Bäcker oder der Metzger bereits genug Schuhe hatten, dann hatte der arme Schuhmachermeister ein Problem.

Ein weiteres Beispiel: Tierfelle waren früher im Wilden Westen als Tauschmittel anerkannt! Aber auch diese waren nicht immer leicht für jeden zu beschaffen.

Um das alles zu vereinfachen hat man sich irgendwann auf ein Tauschmittel geeinigt, mit dem jeder etwas anfangen konnte.

In früheren Zeiten waren dies Silber- und Goldmünzen (im 19. Jahrhundert der Silber-Dollar, oder in Europa entsprechende Goldmünzen). Ab diesem Zeitpunkt legte jeder für seine Ware einen Preis fest, und mit den erhaltenen Münzen konnte er wieder andere Güter einkaufen.

Natürlich wurden nicht nur Waren mit diesem neuen Tauschmittel bezahlt, sondern auch Dienstleistungen. Es benötigt Energie, Zeit und Kraft eine Dienstleistung zu erbringen oder ein Produkt zu erstellen. Für diese Energie, gab und gibt es im Austausch Geld. Man kann also sagen: Geld = Energie!

Seit etwa 100 Jahren hat sich dieses bewährte System allerdings geändert. Seitdem wurde das Papiergeld als Tauschmittel anerkannt. Und wie wir alle wissen, PAPIERgeld hat keinen eigenen ( = inneren) Wert, wie z.B. Gold- oder Silbermünzen. Es ist nur PAPIER.

Ein großer Philosoph sagte einmal:
„Jede Papierwährung wird wieder auf seinen inneren Wert zurückfallen und der ist Null“.

D. h. Papiergeld, wie der Dollar, Euro, Yen und alle weiteren Währungen, haben somit keinen Wert an sich und werden zudem noch jährlich durch Inflation entwertet.

D. h. auch: Unsere Papierwährungen (Euro, Dollar usw.) haben nur solange einen Wert, solange unser Vertrauen in das Papiergeldversprechen noch vorhanden ist. Ist morgen kein Vertrauen mehr in die Währung, hat es nur noch Altpapier-Charakter.

Mittlerweile haben wir ein irrwitziges Experiment, das es so in der Menschheitsgeschichte noch nicht gab: Alle Währungen, die im internationalen Währungsfonds vereinigt sind, sind mit keinerlei wertvollen Anlage mehr rückgedeckt (wie das früher eben mit Gold und Silber war).



 

 

„Jetzt kommt noch das Thema „Zins“ dazu.“

Wussten Sie, dass es in der Vergangenheit sehr lange ein Zinsverbot gab? Hier finden Sie einen Artikel dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot

Und noch etwas zum Nachdenken: Kennen Sie die Geschichte vom Josefspfennig?

Josef hat für seinen Sohn Jesus im Jahr 0 einen Pfennig angelegt. Wir unterstellen für diese Rechnung, dass die Zinsen zwar jährlich einfach dazugerechnet, aber nicht (!) mitverzinst wurden. Was schätzen Sie würde im Jahre 2013 herauskommen, wenn er auf dieses angelegte Geld 5 % Zinsen bekommen hätte?

Es wären nach 2013 Jahren genau 1,02 € !

Jetzt rechnen wir das ganze noch einmal. Diesmal gehen wir davon aus, das die Zinsen dazugezählt und mit 5 % mitverzinst wurden. Jetzt greift der sogenannte Zinseszinseffekt.

Was schätzen Sie, was würde jetzt herauskommen? Bei nur einem Pfennig als Anlagekapital?

Bereits im Jahr 1932 hätten wir 1.000 Sonnen aus purem Gold!!!

Hier können Sie das gerne selbst nachrechnen:

http://www.grobauer.at/josefs-pfennig.php

Sie sehen also, dass der Zinseszinseffekt auf lange Zeit nicht funktionieren kann. Wer soll in Zukunft diese ganzen Zinsen zahlen???

Ich hatte mal vor ein paar Jahren eine Diskussion mit einer Dame, die Philosophie studiert hatte.

Diese Dame wollte damals Geld anlegen, ich empfahl ihr Industriemetalle und Edelmetalle.

Sie wollte aber unbedingt eine Anlage mit einem festen Zins.

Ich sagte ihr dann, gerade da Sie Philosophin ist, müsse Sie wissen, das ein Zins grundsätzlich unmoralisch ist, weil

damit Sie einen Zins bekommen kann, muss sich jemand anderes verschulden.

„Sie baue also Ihr Glück auf das Leid von anderen auf.“

Dieser Gedankengang schien Ihr neu zu sein, so daß das Gespräch doch ziemlich schnell beendet war.

Ist das nicht verrückt, das einfachste Sachverhalte von hochintelligenten Menschen nicht mehr erfasst werden.

Was sollten Sie tun?

Am besten in Anlagen investieren, die keiner Schuld ( = Zinszahlung) entgegenstehen.

Das schaffen Sie mit den meisten Sachwertanlagen.



Hier noch ein toller Film, wie das Geld entstanden ist, anhand eines fiktiven Beispieles, des Goldschmiedes Fabian.





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Den Innovationen geht der Rohstoff aus

Den Innovationen geht der Rohstoff aus!

Ohne eine Prise Gallium funkelt keine blaue Leuchtdiode.

Ohne einen Hauch Platin reinigt kein Katalysator die giftigen Autoabgase.

Und ohne Indium kommen Flachbildschirme nicht aus.

Denn bei diesen und anderen Hightech-Produkten steht und fällt die Funktion mit der Verfügbarkeit der «Gewürzmetalle».

Über 50 teils seltene, metallische Elemente stecken in den modernen Technologien.

Allein im Handy kommen 20 bis 25 Gewürzmetalle zum Einsatz.

Im Computerchip ist die Zahl verwendeter Elemente von zwölf im Jahr 1980 auf heute mehr als 40 angewachsen.

«Diese starke Abhängigkeit moderner Schlüsseltechnologien von seltenen Metallen birgt Gefahren»,

sagt Armin Reller, Rohstoffexperte von der Universität Augsburg.

Gewürzmetalle sind wegen ihrer speziellen Eigenschaften unverzichtbare Ingredienzen modernster Technologien. «Gleichzeitig drohen sie rasch knapp und unerschwinglich zu werden»,

sagt Reller.

Das könne die Entwicklung innovativer Technologiebranchen limitieren.

Einen Vorgeschmack bekommen Firmen momentan zu spüren:

Die Preise für Platin, Palladium und andere Metalle stiegen auf Rekordniveau.

Zwar beherbergt die Erdkruste noch genug Ressourcen der meisten Sonder und Edelmetalle.

Nur sind viele auf dem Markt schlecht verfügbar und starken Preisschwankungen unterworfen.

Bedenklich ist die Lage mit Indium, das nicht nur in Bildschirmen und Displays zum Einsatz kommt, sondern auch in so genannten CIS-Solarzellen.

Bei Indium deckt die Jahresproduktion von rund 500 Tonnen den derzeitigen Bedarf von rund 900 Tonnen im Jahr nicht ab.

«Zudem sind die gut zugänglichen Ressourcen in rund zehn Jahren aufgebraucht»,

sagt Reller.

Demgegenüber steht die Ankündigung der Handy-Industrie, dieses Jahr eine Milliarde Geräte zu verkaufen.

Vergleichbar hohe Zahlen werden für LCD-Bildschirme genannt.

«Eine Hochrechnung zeigt, dass die Knappheit von Indium für die betroffenen Industrien ein ernstes Risiko darstellt», sagt Reller.

Das auch, da sich die Indiumproduktion nicht einfach steigern lässt.

Wie Iridium, Wismut, Tellur und andere Gewürzmetalle wird Indium gemeinsam mit einem Hauptmetall gefördert.

Im Fall von Indium ist das Zink.

«Selbst wenn sich der Indium-Preis nochmals verzehnfacht, würde kein Mensch mehr Zink abbauen, solange es keinen entsprechenden Absatzmarkt für Zink gibt», sagt Christian Hagelüken von der Recycling-Firma Umicore.

So kommt es zu einer fatalen Konkurrenz der Technologiezweige um Indium.

Hierbei dürfte die weniger zahlungskräftige Solarindustrie gegenüber der Handy- und TV-Branche das Nachsehen haben. «Verschiedene Studien kommen zum Schluss, dass die Verfügbarkeit von Metallen wie Gallium und Indium der Verbreitung von Solarzellen Grenzen setzen könnte», sagt Patrick Wäger von der Empa- Abteilung Technologie und Gesellschaft in St. Gallen.
Ein weiteres Problem ist die Monopolstellung, insbesondere von China, was die Versorgung mit Gewürzmetallen anbelangt.
Wie ernst die Lage für manche Technologien tatsächlich ist, wird von der Fachwelt unterschiedlich beurteilt.
«Manche vertreten die Ansicht, dass der Markt in der Regel frühzeitig Signale gibt, wenn ein Rohstoff knapp wird», sagt Hans-Peter Fahrni, Chef der Abteilung Abfall und Rohstoffe des Bundesamts für Umwelt.
Anders sieht das Reller: »Rein monetäre Kriterien laufen Gefahr, die Risiken der Ressourcenabhängigkeit nicht oder erst zu spät abzubilden.»
«Ressourcen-Optimisten» führen zudem an, dass bei Rohstoff-
Knappheit auch weniger lukrative Erzlager ausgebeutet werden oder, wie bei Indium der Fall, das Element sorgfältiger aus dem Erz extrahiert wird.
Reller weist jedoch darauf hin, dass die Ausbeutung weniger ergiebiger Lagerstätten für die Umwelt oft
katastrophal ist.

Einig ist sich die Fachwelt, was den Ausweg aus der Problematik betrifft:

«Zum einen sollten wir als kritisch eingestufte Elemente wo immer möglich durch unkritischere ersetzen», sagt Empa- Forscher Wäger.

»Andererseits müssten wir unbedingt die Kreisläufe besser schliessen, also die in Umlauf gebrachten Metalle konsequenter rezyklieren. »

Doch gerade hier liege einiges im Argen.

Technisch wäre es zwar kein Problem, die meisten Gewürzmetalle aus Produkten zu extrahieren.

«Nur landen viele Altmaterialien gar nicht erst in der Verwertung», sagt Hagelüken.

Das gilt für Lampen genauso wie für iPods, Computer und für vieles, was im Auto steckt, insbesondere für Katalysatoren. So kommen Recyclingfirmen nur an 30 bis 40 Prozent der ausgemusterten Katalysatoren heran — der Rest landet mitsamt den exportierten Altfahrzeugen irgendwo auf dem Planeten.

Quelle: Sonntagszeitung

Kommentar:

Strategischen Metalle physisch eingelagert treffen genau den Nerv der Zeit. Dies wird uns immer wieder von Fachleuten bestätigt. Es ist mit weiteren, teilweise erheblichen Preissteigerungen zu rechnen. Nutzen Sie jetzt die Chance und erwerben Sie die dringend benötigten und unverzichtbaren strategischen Metalle!


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Buchempfehlung: „Sicher mit Anlagemetallen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Partner, Kunden und Interessenten!

Wir möchten Ihnen heute ein Buch mit dem Titel:

Sicher mit Anlagemetallen“

von Mikael Hendrik von Nauckhoff empfehlen.

In diesem Buch werden auf den letzten 50 Seiten auch unsere strategischen Metalle erwähnt.

Für jeden Interessierten eine lohnende Investition.

Lesen Sie die nachfolgende Rezension:

Dem Autor gelingt es im vorliegenden Titel den Leser in die Welt des „physischen Metallsparens“ einzuführen.

Nach einem kurzem einleitenden Teil nehmen die Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium den breitesten Raum ein.

Obwohl es hierzu bereits einige einführende Literatur der letzten Jahre gibt, gelingt es von Nauckoff, einige neue Aspekte anzusprechen.

Loben möchte ich zudem das z.T. sehr interessante Bildmaterial z.B. den Wandel der Dollarnoten über die Jahre (von früher „goldgedeckt“ bis heute „in God we trust“).

Einige wenige kleine inhaltliche Fehler im Manuskript fallen nicht ins Gewicht.
Interessant wird es auf den letzten 50 Seiten, auf denen der Autor auf strategische Metalle wie Gallium, Indium, Hafnium, etc. eingeht, sowie auf Industriemetalle und Seltene Erden (die gar nicht so selten sind wie der Name suggerieren mag).

Diesen Inhalten hätte mehr Raum gewährt werden dürfen, da es wie gesagt zu den Edelmetallen ja bereits reichhaltige Literatur gibt.

Ich stimme mit dem Autor überein, dass es in Zukunft einen breiteren Markt für Privatanleger in diese Metalle geben wird, was auch absolut Sinn macht.

Peak Oil wird sich nachhaltig auf jeglichen Bergbau auswirken und somit Rohstoffe verteuern.

In diesem Lichte betrachtet gibt es aus meiner Sicht für die Zukunft keine sicherere und chancenreichere Investition als die in Edel- und strategische Metalle.

Das exponentielle Geldsystem, welches der linearen (heutzutage sogenannten) Realwirtschaft übergestülpt ist, muss mit mathematischer Gewissheit in einer Inflation enden, die keine traditionelle Anlageform auszugleichen imstande sein wird.

Klicken Sie hier, um zu erfahren wie Sie sich an dem Metallmarkt beteiligen können.

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„Pylon Fonds“ Ein beeindruckender Öl- und Gasfonds mit beträchtlichen Renditemöglichkeiten TEIL 2

Investitionsstrateie des Fonds

Vorteile von Multi-Quellen-Bohrprogrammen

Durch Investition in mehrere Öl- und Gasquellen unterschiedlicher Ertragsklassen deutliche Risikostreuung, sowie größere Möglichkeiten, eine hohe Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erzielen.

– Die Streuung erfolgt sowohl über verschiedene Asset-Klassen, als auch über unterschiedlich entwickelte Leases und unterschiedliche geographische Gebiete.

– Der Anleger wird bei Vollplatzierung an mindestens 30 Anlageobjekte mittelbar beteiligt.

– In Verbindung mit der strategischen Kombination von risikoärmeren mit risikoreicheren Bohrungen ergibt sich eine außergewöhnliche Diversifikation, wie sie beispielsweise bei institutionellen Öl- und Gasfonds in den USA zu finden ist.

Die vier Assetklassen des Fonds

Klasse A: Beteiligung an Bohrvorhaben potentieller Öl-/Gasquellen mit mittlerem Risikoprofil

Klasse B: Beteiligung an Bohrvorhaben potentieller Öl-/Gasquellen mit niedrigem Risikoprofil

Klasse C: Beteiligung an Bohrvorhaben an bereits fördernden Öl-/Gasquellen mit sehr niedrigem Risikoprofil

Klasse D: Erwerb von oder Beteiligung an so genannten „LandLeases“ (zur Öl-/Gasförderung) mit unterschiedlichen Profilen

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Fondskonzeption

Mittelverwendungskontrolle

Die Freigabe der Mittel des Pylon Performance Fonds I für die Investitionen in Projekte der unterschiedlichen Klassen erfolgt nach definierten Kriterien, deren Einhaltung ein Mittelverwendungskontrolleur überwacht. Damit ist eine objektive Kostenkontrolle für Projekte und andere Kosten gewährleitet.

Beirat

Es gibt einen unabhängigen Beirat mit drei unabhängigen Fachleuten aus der Öl- und Gasbranche, die den Fonds mit fachlichen Informationen versorgen sowie mit Hilfe von neutralen Investment- und Marktbewertungen beraten.

Kalkulation
Dem Pylon Performance Fonds I wurde eine konservative Kalkulation zugrunde gelegt. Sie bezieht große Sicherheitsreserven mit ein, indem sie zum Beispiel mit hohen Bohrkosten rechnet und erhebliche Rissikoabschläge für jede Assetklasse ansetzt.

 

 

Vorrangstellung des Anlegers

Schnelle Auszahlungen an den Anleger haben höchste Priorität. Sie erfolgen in Höhe des ursprünglich eingesetzten kapitals zu Beginn der Fondslaufzeit. Der Operator/Initiator wird nur bei einer herausragenden Performance (> 350 %) und vor allem in der Endphase des Inverstments deutlich an den Gewinnen beteiligt: in einer Phase, in der die Anleger bereits gute Gewinne erzielt haben. Dieses Modell steht für den Operator/Initiator einen starken Leistungsanreiz dar.

Das anlegerfreundliche 4-Phasen-Konzept

Basis des Fonds ist ein 4-Phasen-Konzept: Die vier Phasen bauen aufeinander auf und sehen bestimmte Modi des Investierens und der Zahlung von Boni sowie von ergebnisabhängigen Ausschüttungenn vor. Höchste Priorität haben schnelle Auszahlungen an die Anleger in Höhe des ursprünglich eingesetzten Kapitals (ohne Ausgabeaufschlag) zu Beginn der Fondslaufzeit. Danach sind hohe Vorzugsausschüttungen in Höhe von 14 % p.a. bezogen auf die vereinbarte Pflichteinlage sowie eine Beteiligung an den Schlusserlösen beim Verkauf der Quellen und Land Leases vorgesehen.

Phase 1
In der ersten Phase erhalten frühe Einzahler attraktive Boni für das Jahr 2009, die nach Einzahlungstermin gestaffelt sind. Für Einzahlungen bis 31.03.2009 gibt es 8% p.a. bis 30.06.2009 6 % p.a. und bis 30.09.2009 4% p.a.

Phase 2
Nach der Schließung des Fonds startet am 01.01.2010 Phase 2: Der Fonds will die Anleger bei den Rückflüssen bis zur Höhe ihres gezeichneten Kapitals vorrangig im Verhältnis 80:20 gegenüber dem Operator/Initiator bedienen. Das heißt, dem Fonds würden 80 % dem Operator/Initiator 20 % der Erlöse zufließen.

Phase 3
Für die Phase 3 ist eine jährliche Vorzugsausschüttung von 14 % an die Anleger geplant. Überschüsse sollen zur Hälfte in weitere Quellen und/oder Landrechte reinvestiert werden, die andere Hälfte zu gleichen Teilen an die Anleger und den Operator/Initiator ausbezahlt werden.

Phase 4
Im 11. Jahr nach Schließung des Fonds werden die noch im Bestand befindlichen Land Leases und produzierenden Öl- und Gasquellen zum bestmöglichen Preis verkauft. Nach Abzug der Liquidationskosten erfolgt eine 50:50 Aufteilung zwischen Operator und Initiator.

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Vorteile auf einen Blick

bedeutendes Großportfolio in Deutschland mit institutionellem Charakter (Beteiligung an geplanten 30 bis 50 Öl- und Gasquellen sowie Land Leases)

herausragendes Leistungsmerkmal durch Leases (Landnutzungsrechte) als eigene und unabhängige Assetklasse in fonds

Operator/Initiator mit starken Leitungsanreizen zur Überperformance

Erfolgsfaktorenniedrige Weichkosten = hohe Investitionsquote Emissionskostenquote 13,8 %)

 

hohe Investitionsgeschwindigkeit durch bestehende Bohrprojekte und Leasereserven der Cypress Gruppe

Investitionskriterien definiert, nachvollziehbar und von unabhängigem Mittelverwendungskontrolleur überwacht

– dokumentierte Erfolge der Cypress Gruppe als Operatorgesellschaft, mehrjährige Erfahrung mit (Multi-)Quellen-Programmen

– Risikostreuung über vier Assetklassen unterschiedlicher Risikograde und unterschiedlicher Fördergebiete

– in der Regel keinen Zwischenhändler beim Quellenerwerb, erfolgsabhängige Vergütung des Operators

anlegerfreundliche Auszahlung (Anleger kann zwischen Euro und Dollar wählen)

Vorrangstellung des Anlegers, insbesondere in den Phasen 2 und 3

– geplante Rückführung des Investments in circa drei bis vier Jahren

– selbst bei langfristig sehr niedrigem Öl- und Gaspreis (35 US-Dollar) noch marktgerechte Rendite

– hohes Projektpotential für den Fonds durch bestehende Öl- und Gas-Leases im Cypress Portfolio

– frühe Ausschüttung durch schnelle Investitionen in produzierende Projekte nach Fondsstart

– hohe technische Kompetenz der Cypress Gruppe erleichtert das Auffinden guter Reserven und senkt Risiken in der Bohrung und Produktion; bei vielen Projekten mit ausreichenden Reserven und natürlichem Druck im Reservoir müssen in der Fondslaufzeit teilweise riskante und aufwändige Verfahren wie Stimulation (z.B. fracking, jetting) erschöpfter beziehungsweise unzureichender Produktion nur in Ausnahmefällen beziehungsweise späteren Phasen eingesetzt werden

– zusätzliche Wertschöpfung; Wertsteigerungspotential durch den Kauf und die Entwicklung von Leases

– Platzierungsversprechen in Höhe von insgesamt 3 Millionen US-Dollar der Initiatoren verhindert eine mögliche Rückabwicklung des Fonds

– in den Fonds werden nur Quellen mit einem guten Verhältnis Bohrkosten zu Reserven aufgenommen

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Sicherheitsfaktoren

– bis zu 50 % kalkulatorischer Risikoabschlag bei den Assetklassen

– allgemeine stille Reserven in der Kalkulation

– konservative Kalkulation

– kalkuliert mit hohen Werten für Bohrkosten

– ausgewogenes Verhältnis zwischen risikoarmen und chancenorientierten Assets

– dynamisches Performancemanagement in den Assetklassen zwingt den Operator zu konservativen Investments, solange der Fonds die geplante Performance unterschreitet

Steuerliche Anmerkungen

Rahmenbedingungen in den USA

Die Darstellung der steuerlichen Grundlagen basiert auf der Annahme, dass es sich bei den Anlegern um natürliche Personen handelt, welche ihre Beteiligung im Privatvermögen halten, und die nicht als in den USA ansässig gelten (z.B. Greencard-Holder).

Die Erträge aus der Investition in die Fondsgesellschaft sind von den Anlegern im Wesentlichen in den USA zu versteuern und in Deutschland quasi von der Besteuerung befreit.

Hintergrund für die Besteuerung in den USA ist das zwischen Deutschland und den USA bestehende Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Zur Vermeidung einer doppelten Besteuerung (in den USA und in Deutschland) nimmt Deutschland die in den USA entstandenen Betriebsstättengewinne von der Bestuerung aus. Diese Gewinne werden jedoch bei der Ermittlung des Steuersatzes in Deutschland für die in Deutschland steuerpflichtigen Einkünfte berücksichtigt (sog. Progressionsvorbehalt).

Die Gesellschaft behält eine Quellsteuer in Höhe des maximalen Eonkommensteuersatzes von derzeit 35 % auf ihre voraussichtlichen Netto-Jahresgewinn ein und führt diese an die US-Steuerbehörden ab. Diese einbehaltene Steuer ist als Vorauszahlung der Anleger aus die persönliche US-Einkommensteuer anrechenbar. Eventuelle Überzahlungen, was zumeist der Regelfall ist, werden nach Abgabe der Steuererklärung erstattet. Ein eventueller anteilig auf den Anleger entfallender Verlust ist in den USA mit positiven Einkünften in den Folgejahren zu verechnen. Spätestens bei der Veräußerung sind eventuell noch vorhandene Verluste ausgleichsfähig.

Jeder Anleger muß in den USA eine Steuernummer besitzen (ITIN) und eine jährliche Steuererklärung abgeben, in der er die ihm zuzurechenden Einkünfte aus US-amerikanischen Quellen anzugeben hat. Parallel dazu kann die Pflicht zur Abgabe von Steuererklärungen in einzelnen Bundesstaaten bestehen, in denen die Rohstoffförderungen stattfinden. Der persönliche Steuerfreibetrag bei der Bundessteuer (Federal Income Tax) beträgt USD 3.500 (Stand: Veranlagungszeitraum 2008). Dieser Freibetrag reduziert sich schrittweise, soweit bestimmte Einkommensgrenzen in den USA überschritten werden. In Abhängigkeit von der Einkommenshöhe gelten für die steuerpflichtigen natürlichen Personen Steuersätze zwischen 10 % und 35 % (vgl. dazu: In Deutschland beträgt der Eingangsstuersatz zur Zeit 15 %, der Spitzensteuersatz 45 %, jeweils zzgl. Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer).

Die Gesellschaft arbeitet in den USA mit einer Steuerberatungsgesellschaft zusammen, und es besteht für die Anleger eine Rahmenvereinbarung zu attraktiven Konditionen. Die Abwicklung der US-Steuerpflichten kann dadurch für den Anleger komplett in deutscher Sprache erfolgen.

Steuerliche Angelegenheiten sollten Sie aber immer mit ihrem Steuerberater abgeglichen werden, denn dieser kennt ihre Einkommensverhältnisse am Besten und kann Sie ebenfalls am besten beraten.

olreserven

Die steuerlichen Vorteile der Investition im Überblick:

– Freistellung der Einkünfte in Deutschland, lediglich Anwendung des Progressionsvorbehalts; Bestuerung in den USA.

Niedrige persönliche Steuersätze in den USA im Vergleich zu Deutschland.

– Keine deutsche Abgeltungssteuer auf die US-Investitionserträge.

Freibetrag in den USA von derzeit 3.500 USD pro Jahr (jährliche Anpassung).

– Pauschale Abschreibungen (Depletion Deduction) in Höhe von 15 % der Fördererträge pro Jahr.

Zusätzliche Sonderabschreibungen von bis zu 80 % der Anfangsinvestition bereits im Jahr der Bohrung der Quelle.

– Möglichkeit der Verrechenbarkeit von Verlusten aus einzelnen Bohrprojekten mit bereits produzierenden Quellen und neuen Projekten.

– Möglichkeit der Verrechenbarkeit von steuerlichen Gewinnen und Verlusten aus verschiedenen Einkunftsquellen in den USA.