Wird im Notfall die Einlagensicherung Ihr Geld auf Ihrem Bankkonto schützen?

Wird im Notfall Ihr Geld durch die deutsche Einlagensicherung der Banken geschützt sein?
Das wird zumindest in Sonntagsreden meist versprochen.
Tatsächlich ist es so:
Solange das Geld auf einem Bankkonto liegt, gehört dieses Geld erst einmal der Bank und Sie haben eine Forderung gegenüber Ihrer Bank.
Erst wenn Sie das Geld abheben und in Ihrer Hand halten, oder unters Kopfkissen legen, dann erst gehört das Geld endlich Ihnen.

Einlagensicherung - Ihr Geld ist in Gefahr
Einlagensicherung – Ihr Geld ist in Gefahr

Wird im Notfall Ihr Geld durch die deutsche Einlagensicherung der Banken geschützt sein?

Das wird zumindest in Sonntagsreden meist versprochen.

Tatsächlich ist es so:

„Solange das Geld auf einem Bankkonto liegt, gehört dieses Geld erst einmal der Bank und Sie haben eine Forderung gegenüber Ihrer Bank.

Erst wenn Sie das Geld abheben und in Ihrer Hand halten, oder unters Kopfkissen legen, dann erst gehört das Geld endlich Ihnen.“

Das konnten Sie leider sehr gut auch in Zypern sehen. Die Konten wurden gesperrt, die Zyprioten konnten nicht mehr auf ihr Geld zugreifen und wie die Banken wieder geöffnet wurden, war alles über 100.000 € weg, enteignet.

Jetzt denken Sie vielleicht:

„Welch ein Glück, ich hab gar keine 100.000 €“

Es sind aber schon viele Gespräche in Europa gelaufen, die davon sprechen, das im Ernstfall

nur 20.000 € geschützt sind, oder noch weniger.

Es ist schon eine verrückte Welt, oder?

Sie vertrauen Ihrer Bank Ihr Vermögen an, bekommen dafür nur einen mickrig kleinen Zins, die Bank verleiht Ihr Geld für ca. 7 – 19,95 % weiter und wenn die Bank sich verzockt, müssen Sie mit Ihrem Geld mithaften.

Das ist nichts anderes als ganz dreiste Enteignung.

Genau das ist in Zypern geschehen und das ist auch die Blaupause für alle anderen Länder in Europa, auch Deutschland.

Der erste Edelmetallsparplan, der Ihnen die Ware mtl. zuschickt.
Der erste Edelmetallsparplan, der Ihnen die Ware mtl. zuschickt.

Wieviel deckt jetzt die Einlagensicherung tatsächlich ab?

Jetzt schauen wir uns mal den hoch gelobten Einlagensicherungsfonds in Deutschland an, wieviel ist geschützt, wenn Sie so 10.000 € bis 100.000 € bei Ihrer Bank liegen haben?

Wäre das im Notfall überhaupt abgesichert?

Erzählt wird es ja ständig so.

Rechnen Sie jetzt bitte mal mit:

„Im Einlagensicherungsfonds, in der Einlagensicherung der Banken, liegen momentan so ca. 4,9 Milliarden € drin. Die reinen Bankeinlagen lagen Ende 2013 bei 2.119 Milliarden Euro.

Das gesamte Geldvermögen liegt bei über 5.000 Milliarden Euro.“

Somit sind nur 0,23 % Ihres Geldes, über die Einlagensicherung, tatsächlich geschützt und abgesichert.

Wenn Sie beispielsweise 10.000 € bei Ihrer Bank liegen haben, könnten im Ernstfall nur 0,23% abgesichert sein, das wären genau 23 €. Eine starke Einlagensicherung, oder?

Und jetzt kommt es noch dicker:

„In den Klauseln des Einlagensicherungsfonds steht drin, dass es eine Haftung ausschließt, wenn es zu einer allgemeinen Finanzkrise kommt“

„Das ist wie eine Feuerwehr, die zwar Kleinbrände löscht, sich aber weigert zu einem Großbrand auszurücken.“

Und wieviele Finanzkrisen hatten wir in den letzten 15 Jahren schon?

Da kommt so einiges zusammen.

Das in der Einlagensicherung tatsächlich fast nichts drin ist, hat jetzt auch die Frankfurter Allgemeine in einem Artikel aufgegriffen.

Lesen Sie hier weiter, wie wenig tatsächlich in der Einlagensicherung drin ist und das alles sehr wackelig ist.

Mal ehrlich, solch einem Wischi-Waschi-System vertrauen Sie Ihr hart verdientes Geld an?

Im Notfall können die entsprechenden Stellen sich ganz einfach rausreden, es stand ja im Kleingedruckten.

Hier finden Sie einen hervorragenden Film dazu, mit den entsprechenden Gesetzestexten.

Machen Sie sich bitte selbst ein Bild.

Ab Minute 4:30 kommen die Fakten zum Einlagensicherungsfonds.

Ach ja, und wenn Sie auf Kanzlerin Merkels Garantie vertrauen!

Unsere Bundeskanzlerin hatte sich ja 2008 hingestellt und die Spareinlagen garantiert.

Der Abgeordnete Christian Ströbele, von den Grünen, hat die Bundesregierung zur Rechtslage der Garantie-Erklärung von Merkel zu deutschen Sparguthaben befragt.

In der Drucksache 16/10510, Frage 35 wurde sein Anliegen und die Antwort der Staatssekretärin Nicolette Kressl dokumentiert.

Die Antwort lautete:

„Die Erklärung zur Garantie der privaten Spareinlagen sei eine rein politische Erklärung. Hieraus lässt sich für die Bürger keine rechtsverbindliche und damit selbständig einklagbare Garantieerklärung ableiten.“

Also außer heiße Luft, nichts greifbares für Sie im Notfall.

Es gibt keine Staatsgarantie. Ein Blick ins Gesetz bestätigt das.

Das Einlagensicherungsgesetz §8 Absatz 1 sagt eindeutig:

„Die Mittel für die Entschädigung werden durch die Beiträge der Institute (Banken) erbracht.“

Vom Staat ist hier nicht die Rede. Dieses Gesetz wurde auch seit 2008 nicht mehr geändert.

Und in §8 Absatz 10 steht:

„Für die Erfüllung der Verpflichtungen haftet die Entschädigungseinrichtung nur mit dem auf Grund der Beitragszahlungen (von den Banken) zur Verfügung stehenden Vermögens.“

Und die Beitragszahlungen fielen nicht besonders üppig aus, wie Sie im obigen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen nachlesen können.

Der Bundesverband der Banken sagt auch dazu:

„Die gesetzliche Absicherung ist nicht für den Einsatz von mehreren Pleiten gedacht.“

Im Ernstfall sind nur 4,9 Milliarden € verfügbar, bei ca. 2.119 Milliarden Euro Geldvermögen auf Bankkonten, extrem mager, oder?

Wenn Ihnen Ihr Geld also lieb ist, heben Sie es lieber ab und investieren es in stabile Sachwerte, wie Gold und Silber.

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